ulbricht
Narzissmus - Was ist gesund? Was ist problematisch?
Cathrin Jürgensen-Böttcher (psychologische Psychotherapeutin)
Cathrin Jürgensen-Böttcher arbeitet als Therapeutin im Behandlungszentrum für Hörgeschädigte der LWL-Klinik Lengerich und betreibt eine eigene Praxis für ambulante Psychotherapie in Münster.
In ihrem Vortrag erklärte sie zunächst den Begriff „Narzissmus“. Jede/r ist ein bisschen narzisstisch, das ist normal und kann gesund sein. Problematisch aber wird es, wenn Menschen keine Empathie zeigen und andere schlecht behandeln. Das kann eine narzisstische Persönlichkeitsstörung sein. Die Referentin aber warnte vor Fremddiagnosen, nur Therapeuten sollten eine solche Diagnose stellen.
Bei einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Oft wird der Politiker Donald Trump mit Narzissmus in Verbindung gebracht. Nach Aussagen mehrerer Wissenschaftler trifft dies zu.
Schwerwiegend sind die Auswirkungen aber auch in Beziehungen. Ein typischer Beziehungsverlauf sind anfangs übertriebene Liebesbekundungen („Love-Bombing“), dann Abwertungen und Kritik, Manipulation und Gesprächsverweigerung. Für die Partnerin ist es oft schwierig, loszulassen. Sie ist vielleicht emotional abhängig und hat die unrealistische Hoffnung, dass sich der Partner verändert.
Gute Beziehungen basieren auf Vertrauen, offener Kommunikation, Respekt und gegenseitiger Unterstützung.
Die Ursachen für Narzissmus liegen oft in der Kindheit: emotionale Vernachlässigung oder Überbehütung spielen eine Rolle. Für eine gesunde Entwicklung sind Umgang mit Enttäuschungen und Akzeptieren der eigenen Grenzen, sowie Liebe und Geborgenheit wichtig.
Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung sind therapiefähig – allerdings sehen sie ihr Verhalten oft nicht als problematisch an. Eine Therapie braucht also viel Geduld und Zeit.
Dies sind nur einige Inhalte des sehr interessanten Vortrags. Wieder hatten wir ein „volles Haus“ mit über 100 Zuschauern, die sich auch lebhaft an der Diskussion beteiligten.
Moderation: Ralf Kirchhoff
Gebärdensprachdolmetschen: Bastienne Blatz, Sandra Lintz-Naumann
Schriftdolmetschen: Cornelia Krajewski, Mario Kaul
Fotos: Royse Garcia
Entschädigung und Wiedergutmachung für das Leid durch das Gebärdensprachverbot
Christian Ebmeyer (Beauftragter für die Belange der Opfer von Oralismus und Sprachentzug beim GLVHH)
Christian Ebmeyer war bis 2021 erfolgreich tätig für Entschädigungszahlungen an gehörlose Heimkinder. Jetzt setzt er sich für Gehörlose ein, die früher in der Schule psychisches und physisches Leid erfuhren. So hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Hamburger Bürgerschaft im Juli 2025 für das erlittene Unrecht infolge des Gebärdensprachverbots an Hamburger Schulen entschuldigt hat. Dies war auch der Anlass, ihn als Referenten nach Essen einzuladen.
Ca. 100, überwiegend ältere Besucherinnen und Besucher drängten sich in die Mensa des Internates für Hörgeschädigte.
Der Referent beschrieb mit konkreten Beispielen die Diskriminierung gehörloser Menschen in der Vergangenheit bis heute. Eine echte Teilhabe war bis zu Beginn dieses Jahrhunderts nicht möglich. Dies war für ihn der Anlass, mit wissenschaftlicher Unterstützung eine offizielle Entschuldigung des Hamburger Senats zu fordern und nach Möglichkeit auch monatliche Entschädigungszahlungen zu erreichen. Ein Zwischenbericht soll bis zum 30.06.26 veröffentlicht werden. Dies sollte auch in anderen Bundesländern und schließlich auf Bundesebene durchgesetzt werden.
In der Diskussion erfuhren wir noch von einigen teilweise erschütternden Erfahrungsberichten Betroffener. Der Referent betonte, dass ein Projektantrag nötig sei, der die Finanzierung und die wissenschaftliche Aufarbeitung regelt. Grundlage seien die Erfahrungsberichte Betroffener. Der Landesverband der Gehörlosen NRW rief dazu auf, sich dafür im Verband zu engagieren.
Moderation: Martin Magiera
Gebärdensprachdolmetschen: Bastienne Blatz, Sandra Lintz-Naumann
Schriftdolmetschen: Cornelia Krajewski, Mario Kaul
Fotos: Royse Garcia
Sucht
Zoran Bebic (Suchtberatungsstelle für Menschen mit Hörbeeinträchtigung am ZfG Dortmund)
Zoran Bebic stellte seinen Vortrag unter das Motto:
“Nur Du allein kannst es schaffen, – aber Du schaffst es nicht allein.”
Man sollte sich also helfen lassen – und dafür steht die Suchtberatungsstelle am Zentrum für Gehörlosenkultur in Dortmund. Sie ist (neben Hamburg und Leipzig) eine von drei Beratungsstellen für Menschen mit Hörbeeinträchtigung bundesweit.
Der Referent berichtete in seinem interessanten und ausführlichen Vortrag über Sucht, mögliche Ursachen, Phasen der Suchtentwicklung und über zahlreiche Substanzen, die süchtig machen können. Ausführlich erklärte er Gefahren, Nachweis und Prävention der Partydroge GHB, bekannt unter „KO-Tropfen“.
Ein weiterer Schwerpunkt seines Vortrags waren die Hilfsangebote. Darunter das neue digitale Angebot: Digisucht. Es wurde in der Coronazeit entwickelt und steht seit 2024 für Betroffene und ihre Angehörigen kostenlos und anonym zur Verfügung: https://www.suchtberatung.digital/
Auch die Suchtberatungsstelle in Dortmund kann darüber anonym beraten.
In der Diskussion wurde auch festgestellt, dass es leider viel zu wenig Therapieangebote für gehörlose Menschen gibt.
Moderation: Ralf Kirchhoff
Gebärdensprachdolmetschen: Bastienne Blatz, Silke Heuser
Schriftdolmetschen: Mario Kaul, Cornelia Krajewski
juteo - junges Engagement und moderne Vereinsarbeit
Ludwig Leonhardt
Leider konnte Sarah Beilborn an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen, weil sie terminlich verhindert war. Dieses Risiko gibt es immer bei langfristigen Planungen.
Juteo wurde 2022 gegründet mit einem jungen Team, das bundesweit Kinder-, Jugend- und Familienarbeit unterstützen und vernetzen möchte. Dabei setzt juteo vor allem auf digitale Zusammenarbeit. So forderte Ludwig zu Beginn seines Vortrags auch das Publikum auf, Fragen zu juteo mit einem speziellen Programm (Mentimeter) auf dem Handy zu beantworten.
Im Hauptteil erklärte er den Verein genau. Träger ist der Förderverein der Gehörlosen/Hörbehinderten e.V. (BRD), finanziert wird juteo hauptsächlich durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Aber auch Aktion Mensch unterstützt einige Projekte. Die Angebote sind vielfältig, u.a.: Projektwochen, Juleica-Ausbildung, die Kinderzeitschrift „Maxi“, die Organisation von Lesepat*innen und Lesewochenenden vor Ort, Regelschülerseminare, Musikvideos und Mentoring-Programme. Juteo kann auch örtliche Vereine bei ihren Projekten unterstützen.
Es gibt keinen festen Bürostandort, man arbeitet im Homeoffice. Um auch einen persönlichen Kontakt zu ermöglichen, gibt es ab und zu Präsenztreffen und gemeinsame Aktionen wie z.B. eine Kanutour oder Weihnachtsfeiern.
Leider waren nur ca. 25 Personen erschienen, um den interessanten Vortrag zu verfolgen. Trotzdem entstand im Anschluss eine engagierte Diskussion. Eine Teilnehmerin beklagte die immer geringere Teilnahme junger Menschen bei Kofo-Veranstaltungen und fragte, ob nicht auch die digitale Orientierung dafür verantwortlich ist. Man sitzt zuhause am Laptop oder am Handy und geht seltener zu Veranstaltungen. Weitere Fragen waren zum Seminar für Regelschüler (der Kontakt entstand durch den Elternverband), zur Finanzierung (ja, sie ist holprig und abhängig von der Bewilligung mehrerer Anträge), zu neuen Ideen (man ist dafür offen und versucht, sie umzusetzen), zur Berufsorientierung für taube Menschen (eine gute Idee für eine Projektwoche), zu Theater und Tanz. Die angeregten Gespräche wurde auch nach Ende der Veranstaltung noch fortgesetzt.
Eine gute Übersicht bietet die Website: www.juteo.de/
Moderation: Katrin Müller
Gebärdensprachdolmetschen: Bastienne Blatz, Sandra Lintz-Naumann
Schriftdolmetschen: Cornelia Krajewski, Mario Kaul
Fotos: Royse Garcia
Eine Reise zum 7. Kontinent - Die Antarktis
Marius Kaufmann
Marius Kaufmann ist ein Weltenbummler: 92 Länder in allen 7 Kontinenten hat er bisher bereist. Auf unserem Kofo berichtete er mit eindrucksvollen Fotos und Videos über seine letzte große Reise – in die Antarktis.
Die Vorbereitungen waren umfangreich. Er erfuhr, dass er sich an die IAATO wenden muss, eine Organisation, die Regeln für sichere und umweltschonende private Reisen in die Antarktis aufgestellt hat. Dann muss man ein Reisebüro und das Reiseziel auswählen. Marius hat sich für das Reisebüro Adventures und aus finanziellen Gründen für die Antarktische Halbinsel entschieden. Mit 7000 Euro gilt die Halbinsel noch als kostengünstiges Reiseziel.
In Argentinien bestieg die Reisegruppe das Expeditions-Schiff und erreichte durch die Drake-Passage die Antarktis. Sie konnten u.a. Buckelwale, Albatrosse, Pinguine und See-Elefanten beobachten. In Schlauchbooten ruderten sie an Land, entdeckten verlassene Forschungsstationen, unternahmen Schneewanderungen, fotografierten interessante Eisformationen und konnten an einem Polar Plunge teilnehmen – einem Sprung ins eiskalte Wasser. Nur bei einer Kajakfahrt durfte Marius leider aus Sicherheitsgründen nicht dabei sein – der Reiseveranstalter befürchtete, dass er als Gehörloser Notrufe nicht hören könne.
Seine Videos und Fotos zeigten eine überwältigend schöne Landschaft. Es war nicht Thema des Vortrags, aber die Beeinträchtigungen durch den Klimawandel sind auch hier stark zu spüren (Schmelzen des Schelfeises).
Insgesamt war Marius 3 Monate unterwegs und bereiste in dieser Zeit noch Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay.
In der anschließenden Diskussion wurden noch viele wichtige Fragen gestellt, insbesondere zur Organisation einer solchen Reise und zur Teilnahme als tauber Mensch. Auch nach Ende der Veranstaltung gingen die lebhaften Gespräche weiter.
Moderation: Katrin Müller
Gebärdensprachdolmetschen: Bastienne Blatz, Sandra Lintz-Naumann
Schriftdolmetschen: Cornelia Krajewski, Ulrike Kretzer
Fotos: Royse Garcia
Organspende geht uns alle an
Dr. Anja Schneider (Fachärztin für Innere Medizin, Mülheim a.d. Ruhr)
In Deutschland sind – im Vergleich zu anderen europäischen Staaten – nur wenige Menschen bereit, ihre Organe oder Gewebe zu spenden. Viele Patienten warten deshalb sehr lange auf ein Spender-Organ und etliche versterben während der Wartezeit. Deshalb ist gute Information sehr wichtig.
Frau Dr. Anja Schneider ist Fachärztin für Innere Medizin, selbst hörbehindert und referiert in Gebärdensprache.
Hier nur einige Punkte aus ihrem sehr interessanten Vortrag:
Die Referentin erklärte, dass in Deutschland die Hirntod-Diagnostik gilt: Nur wenn das Gehirn unumkehrbar (endgültig) tot ist, dürfen Organe entnommen werden. Diese Diagnostik ist sehr genau.
Seit 2012 gilt in Deutschland die Entscheidungslösung: Man kann entscheiden, ob man Organe bzw. Gewebe spenden möchte oder nicht. Die Entscheidung zur Organspende sollte man nicht den Angehörigen überlassen, sondern selbst treffen. Dafür gibt es die Möglichkeit, einen Organspende-Ausweis bei sich zu tragen oder sich in das Organspende-Register einzutragen. Auch in der Patientenverfügung kann man die Entscheidung eintragen.
Die Organisation der Transplantation ist so geregelt, dass Organhandel unmöglich ist. Das Transplantationsgesetz regelt den Ablauf.
Es wurde deutlich, dass in Deutschland eine Organ-Transplantation nach strengen Regeln abläuft. Man muss nicht befürchten, dass Organe entnommen werden, wenn der Tod noch nicht endgültig ist. Niemand kann damit Geschäfte machen – es ist aber ein großer Gewinn für Patienten, die zurzeit noch viel zu lange auf ein Organ warten müssen.
Hier nur einige Fragen aus der regen Diskussion:
– Was passiert, wenn ich im Ausland versterbe? Antwort: Man sollte seinen Organspende-Ausweis dabei haben. Ansonsten gilt das Recht im Ausland.
– Reicht es, wenn man ein Tattoo für eine Organspende auf der Haut trägt? Antwort: Nein, wegen der fehlenden Unterschrift.
– Wäre eine Widerspruchslösung (man muss widersprechen, wenn man nicht spenden möchte) wie in anderen europäischen Ländern besser? Antwort: Ja, dann gäbe es sicherlich mehr Organspender.
– Gibt es noch andere Gründe für die geringe Spenderzahl? Antwort: Hirntodfeststellung (in einigen Ländern reicht Herztod), weniger Verkehrstote (auch durch gute Rettungskette). Die meisten Organspender gibt es in Spanien (Dort gibt es die Widerspruchslösung und Transplantation nach Herztod).
Die Referentin hatte viele Info-Broschüren und Organspende-Ausweise zur Mitnahme ausgelegt.
Informationen und kostenlose Broschüren kann man auch hier erhalten: https://www.organspende-info.de/
Moderation: Michael Mees
Gebärdensprachdolmetschen: Bastienne Blatz, Sandra Lintz-Naumann
Schriftdolmetschen: Cornelia Krajewski, Ulrike Kretzer
Fotos: Royse Garcia
Vielfalt ausgraben - Archäologie 2.0
Ana Smidt (Archäologin, Essen)
Archäologie beschäftigt sich mit ausgegrabenen Fundstücken. Man versucht zu erklären: Wie haben die Menschen früher gelebt? Bisher hat immer das gesellschaftliche Rollenbild die Interpretation der Fundstücke bestimmt. So waren z.B. Männer die Krieger oder Jäger und Frauen die Sammlerinnen. Aber war es wirklich so?
Ana Smidt erklärt in ihrem Vortrag, wie moderne Archäologie die Vielfalt früherer Lebenswelten aufzeigen kann: z.B. völlig unterschiedliche Rollenbilder von Frau und Mann oder die Bedeutung von Behinderung und Krankheit in der Gemeinschaft.
Die Referentin erklärte mehrere wichtige Fundstücke, deren Bedeutung man auch im Internet recherchieren kann: die Figurine von Willendorf, das Künstlerdorf Gönnersdorf, das Neandertalerkind mit Trisomie 21, Jäger*innen der peruanischen Alpen, Krieger von Birka, das Kriegergrab von Sountaka, die Figurine aus Ain Sakhri.
Im Anschluss an den interessanten Vortrag begann eine lebhafte Diskussion.
Man fragte, ob es früher ein Matriarchat gab (möglich, aber ohne Schrift nicht eindeutig zu beweisen), warum heute oft zu wenig Zeit für Ausgrabungen ist (Unterbrechungen von Baumaßnahmen kostet Geld), nach Studium und Arbeit als taube Archäologin, nach dem Einfluss von Frauen auf die Forschungsergebnisse und vieles Weiteres mehr.
Moderation: Ralf Kirchhoff
Gebärdensprachdolmetschen: Bastienne Blatz, Sandra Lintz-Naumann
Schriftdolmetschen: Cornelia Krajewski, Mario Kaul
Fotos: Royse Garcia
Frontrunners 19 - Das internationale Bildungsprogramm für taube junge Menschen
Dominik Weitz (Student, Hamburg)
Leider gab es an diesem Tag einen Streik der Verkehrsbetriebe, außerdem waren etliche Jugendliche im Praktikum oder auf Klassenfahrt. Trotzdem erschienen ca. 40 Besucher*innen, um Dominiks lebendigen Bericht über seine Zeit bei „Frontrunners 19“ zu erleben.
Er berichtete über die Geschichte dieser internationalen Bildungsveranstaltung in Castberggard/Dänemark, über die Inhalte und die Finanzierung.
Sehr gefallen hat ihm während dieser 9 Monate das gemeinsame Lernen, auch aus Misserfolgen und der Erfahrungsaustausch. Die persönliche Weiterentwicklung steht im Vordergrund. Anspruchsvoll waren auch die besonderen Herausforderungen (Challenges), die zu meistern waren. Außerdem musste noch ein umfangreiches Projekt selbst erstellt und durchgeführt werden.
Für seinen weiteren beruflichen Werdegang war diese Zeit sehr wertvoll.
Kontakt zu Frontrunners: @pifrontrunners @frontrunnersinsta
https://www.frontrunners.dk/
Moderation: Katrin Müller
Gebärdensprachdolmetschen: Bastienne Blatz, Sandra Lintz-Naumann
Schriftdolmetschen: Cornelia Krajewski, Sandra Bulat
Fotos: Royse Garcia
Endometriose - Müssen diese Schmerzen sein?
Anika Arendt (Endoladies Essen)
Endometriose (und die besondere Form Adenomyose) ist die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung. Leider ist sie in der Gesellschaft nicht überall gut bekannt. Deshalb haben viele Frauen einen langen Leidensweg, bis die Diagnose gestellt ist und eine Therapie beginnt.
Das Thema kann auch für eine Partnerschaft sehr belastend sein und ein Kinderwunsch unerfüllt bleiben. Deshalb ist es nicht nur ein Frauenthema. Wir haben uns gefreut, dass auch etliche Männer unter den Zuschauenden waren und sich über das Thema informieren wollten.
Anika Arendt ist selbst hörbehindert und von Endometriose betroffen. 2021 gründete sie in Essen die Selbsthilfegruppe Endoladies Essen.
In ihrem Vortrag informierte sie kompetent über das Thema: Über die medizinische Sicht (Ursachen, Symptome und Therapie), aber auch über die Folgen für die Betroffenen und die Möglichkeiten der Unterstützung durch eine Selbsthilfegruppe.
Im Anschluss daran gab es eine angeregte Diskussion.
Moderation: Veronika Kolb
Gebärdensprachdolmetschen: Sandra Lintz-Naumann, Bastienne Blatz
Schriftdolmetschen: Sandra Bulat, Cornelia Krajewski
Fotos: Royse Garcia