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Peggy Steinbach
Jugendliche entwickeln in Gebärdensprachen – ebenso wie in Lautsprachen – ihre eigenen Ausdrucksmittel. Peggy Steinbach hat (gemeinsam mit Adelina Worseck) mehrere Jahre über Jugendsprache der DGS geforscht.
Für ihren Vortrag in Essen interessierten sich über 120 (!) vor allem jugendliche Gäste.
Peggy erklärte zunächst, wer alles „jugendlich“ ist: Menschen zwischen 12 und 25 Jahren. Sie entwickeln eine eigene Sprache, die vor allem der Identifikationsfindung dient. Sie verglich Jugendsprachen in Lautsprache und Gebärdensprache. Die Ideen kommen aus unterschiedlichen Bereichen, heute aber vor allem aus den sozialen Medien. Mit Videobeispielen erklärte die Referentin die Entwicklung und Bedeutung von Jugendgebärden der DGS und fragte, ob die Veröffentlichung eines Lexikons sinnvoll sei. In jedem Fall kann die Nutzung von Jugendsprachen das Sprachbewusstsein fördern.
Peggys fundierter und engagiert vorgetragener Bericht begeisterte das Publikum. Das zeigte sich auch in der anschließenden lebhaften Diskussion.
Moderation: Katrin Müller
Gebärdensprachdolmetschen: Bastienne Blatz, Sandra Lintz-Naumann
Schriftdolmetschen: Cornelia Krajewski, Mario Kaul
Fotos: Royse Garcia
