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Jugendsprache der DGS

by ulbricht
Kofo Essen 10.06.2026

Jugendsprache der DGS

Peggy Steinbach

Jugendliche entwickeln in Gebärdensprachen – ebenso wie in Lautsprachen – ihre eigenen Ausdrucksmittel.  Peggy Steinbach hat (gemeinsam mit Adelina Worseck) mehrere Jahre über Jugendsprache der DGS geforscht.

Für ihren Vortrag in Essen interessierten sich über 120 (!) vor allem jugendliche Gäste.

Peggy erklärte zunächst, wer alles „jugendlich“ ist: Menschen zwischen 12 und 25 Jahren.  Sie entwickeln eine eigene Sprache, die vor allem der Identifikationsfindung dient. Sie verglich Jugendsprachen in Lautsprache und Gebärdensprache. Die Ideen kommen aus unterschiedlichen Bereichen, heute aber vor allem aus den sozialen Medien. Mit Videobeispielen erklärte die Referentin die Entwicklung und Bedeutung von Jugendgebärden der DGS und fragte, ob die Veröffentlichung eines Lexikons sinnvoll sei. In jedem Fall kann die Nutzung von Jugendsprachen das Sprachbewusstsein fördern.

Peggys fundierter und engagiert vorgetragener Bericht begeisterte das Publikum. Das zeigte sich auch in der anschließenden lebhaften Diskussion.

Moderation: Katrin Müller

Gebärdensprachdolmetschen: Bastienne Blatz, Sandra Lintz-Naumann

Schriftdolmetschen: Cornelia Krajewski, Mario Kaul

Fotos: Royse Garcia